Chiang Mai 2019 – Teil 2

Umzug in mein Long-Stay-Hotel bis 4. März. Mein Zimmer ist einfach perfekt – vor allem wegen des Kühlschranks und liegt im 1. Stock. AC (für den der´s braucht), Handtücher, Wasser, und es hat einen kleinen Pool. Ich bekam einen Sonderpreis von 400 Baht pro Nacht (11,20€).

Es liegt toll, 20 Schritte bis zum Markt und abends Freßmarkt, alles wichtige ist in der Nähe: Waschmaschinen, Liquorstore, 7/11, Wat mit Massageangebot, kleine Restaurants und natürlich mein entdecktes Stammcafe um die Ecke.

Ich besorgte mir ein Rad, Wochenpreis 300 B. (8,40€) und so bin ich super flexibel.

Meine Freundin Gisela, die mich vor 3 Jahren 6 Wochen lang in Indien zu meinen Lieblingsstädtchen begleitete, traf am Buddhatag, 19.2.19 ein. Sie hatte das schönste Zimmer im Haus gebucht, 3. Stock mit großem Balkon – und wir genossen da abends einen tollen Gin Tonic, nachdem wir ein zweites Rad, Simcard und Thai Baht beim Moneychanger besorgt hatten.

Am nächsten Tag Orientierungsfahrten im Altstadtcarree, so dass Gisela auch mit Fotoapparat alleine losziehen konnte.

Jeden Tag sind wir wieder begeistert, was unsere Wohnecke angeht, kaufen Obst, Wein, Bier, Joghurt, Eiswürfel, Cracker zum Papayasalat. Gehen alle 2 Tage zur Massage, und gegenüber vom Wat gibts einen kleinen Suppenladen, der die beste Kao Soi (eine Art Currysuppe, Spezialität von Chiang Mai) anbietet.

Wenn man die touristischen Lokale meidet, die Essenspreise ab 2-300 B. (ca. 6€ ) aufwärts anpreisen, und in die Seitengassen geht, gibts alles für´s halbe Geld, es ist sehr lecker, man sitzt eher bei den Einheimischen und unterstützt den kleinen Business.

Kleiner Exkurs über Preise:

Was mich immer aufregt, ist, wenn es in diesen fancy touristischen Restaurants nur noch kleine 0,33 l Bierflaschen gibt – aber die zum Preis von großen (0,630 l) !!! Große Flaschen können sie nicht anbieten, denn dann müsste der Bierpreis so hoch sein, dass es jeder normale Tourist schnallt.

  • 70 B. 2€ kostet eine kleine, 120 B. 3,40€ die große in Kneipen.
  • Beim 7/11 kostet das große Leo 58 B. Das ist schon ein Unterschied. Aber es gibt auch in Seitenstrassen in den Kneipen Preise von 70-100 Baht – nicht jeder hat einen KS im Zimmer!

Interessant ist, dass ich auf den vorherigen Inseln mit meinem Budget von 25€ nicht hinkam – hier sehr gut! Eher normales Thaileben – aber die Einheimischen jammern, dass alles teurer geworden ist.

Jeden Tag erlebt man neues, hat seltsame und viele lustige und berührende Begegnungen.

Geht mal die wichtige Traveller-Sandale kaputt, dann muß man einen Schuhmacher suchen – gar nicht so einfach bei dieser Flip-Flop-Gesellschaft. Die Leute in unserer Gegend kennen uns schon, das hilft bei allen Belangen.

Gisela und ich entscheiden jeden Tag neu, unternehmen einiges allein, ändern auch öfters die Pläne wieder, einfach herrlich, je nach Laune.
Man darf nicht vergessen, ich war letztes Jahr auch 3 Wochen hier und kenne ja schon einiges – zur Verständigung benutzen wir dank Simcard unser geliebtes WhatsApp.

Trotzdem mal ein Tagesbeispiel:

Tempel morgens vor den Touristenscharen angucken, Stammcafe, Obst schnippeln, einkaufen, Massage nehmen, rumfahren, neue Restaurants finden, in der heißen Mittagspause aufs Bett, lesen, schreiben, Fotos sortieren, „Schwimmen“ im Pool.

Und dann geht ja die Sonne schon wieder um 18 Uhr unter und man macht sich fertig für die Abendgestaltung mit Essen. Mal an Ping (Fluss), oder am Nachtmarkt um die Ecke, oder probiert ein neues Restaurant aus. Uns wurde bisher nicht langweilig.

Und nun trifft am Abend auch noch Eva bei uns ein. Sie kommt von Krabi, Direktflug, und wir werden uns am 4. März zu dritt in den Norden Thailands aufmachen.

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