Bacolod

Bacolod war kein kulinarisches Highlight, wie wir herausfanden und man bot uns nur Adobo Varianten mit Pork, Beef, Innereien, Krotzelfisch usw. an.

Erstaunlicherweise gab es massenweise Strassenrestaurants, die gezackte Steine anboten: Austern! Ich erwartete die gekochte Variante, aber nein, sie waren roh.

Auch nichts für uns.

Schliesslich entdeckten wir einen Hühnchengrill, wo wir ein ganzes Chicken mit Nudeln und etwas Gemüse bekamen.

Uns fiel auf, dass kaum jemand rauchte hier. Dann sahen wir die Verbotsplakate. Aha!

Vor unserer fünf-stündigen Busfahrt die Westküste runter nach Sipalay gab es noch einiges zu erledigen.

Zuerst fanden wir heraus, dass keine Bank Euros tauscht (nur Dollar), dann fanden wir endlich einen Moneychanger, der uns einen noch schlechteren Kurs als auf dem Cebu-Airport anbot. Also zog ich Geld. Da gibt’s aber nur ein Maximum von 10.000 Pesos – das sind 155 € – damit kommt man zu zweit nicht weit. Vor allem, da es in Sipalay kein Geld mit internationalen Kreditkarten gibt.

Schliesslich bekamen wir in der SM Mall bei Western Union doch noch einen besseren Kurs für den Euro und im Supermarkt bezahlbaren Rotwein!

Yvonne gab eine neue Brille in Auftrag (7 Tage, 100€ mit Gestell) und ich liess eine Tasche im Hotel, da wir ja nach Balolod zurück kommen wollten.

Dann begaben wir uns auf die Busfahrt nach Sipalay, in einem luftigen bequemen Bus mit netten Locals. Nur der Schaffner nervte mich, da er extra Geld für die Rucksäcke wollte, die unten im Gepäckraum waren. Außerdem hatte er kein Wechselgeld und übersah mich regelmäßig, wenn er an meinem Platz vorbei kam. Sie probieren es – aber nicht mit mir, da werde ich sauer. Nun fing ich an zu nerven und fragte ihn jede Std. nach dem Wechselgeld. Kurz vor dem Aussteigen nach 5 Std. bekam ich es.

Scheint eine neue Verdienstmethode zu sein. Auch der Sammeltaxifahrer zum Busbahnhof hatte uns für das große Gepäck etwas berechnet. Hätte ich das Geld passend gehabt, wäre das nicht passiert. Die Mitfahrenden guckten auch entschuldigend lächelnd – bei ihnen hätte das der Fahrer nie gemacht.

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