Koh Chang

Herrlich, dieser Flug mit der Nok Air vom DMK nach Ranong.

Statt eisgekühlter Bus- und Zugverbindungen nur eine Stunde Flug. Das ganze für ca. 50€. Dann ein Sammeltaxi (von der besten Reiseagentur im Ort: Pon´s) das die Leute für 200 B. die 20 km vom Airport in ihre Unterkünfte im Zentrum bringt. Toller Service – wenn ich da an Pattaya denke!!!

Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Songthaew (Sammeltaxi) Richtung Pier und nahm das Slow Boat nach (Little) Koh Chang. Dort erwarteten mich meine Schweizer Freunde. Da zur Zeit Hochsaison, bekam ich eine Nothütte, bis sich jemand bequemt auszuziehen.

Ich war zwar nicht begeistert, aber es sollte ja nur für eine Nacht sein. Leider änderten die Abreisekandidaten von Bungi Nr. 1 ihre Meinung. Also mußte ich bleiben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch Geduld.


Was ich so erwarte normalerweise: ein heller Bungalow, mindestens 2 Schiebefenster, vielleicht ein paar Ablagen, ein halbwegs helles Bad, so daß ich nicht immer Brille plus Kopflampe aufsetzen muß – nettes Ambiente für meine Hängematte draussen.

Dann wurde das ehemalige kleine „Reisebüro“ (gemauerter Raum) frei. Es war heller, es gab weniger Moskitos, war näher am Beach. Aber auf Dauer war das auch nichts für mich, denn jeder lief an meiner Privacy vorbei, da dort der öffentliche Trampelpfad war.

Das wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, an einem anderen Strand weiter weg nach einem Bungalow zu suchen (und es gibt deutlich bessere und nicht viel teurer Anlagen!), aber ich wollte schon bei meinen Freunden sein. Und ich blieb.

Dann wurde in der „1. Reihe“ was frei – allerdings nicht direkt vorne am Strand, sondern unter den Bäumen. Holzbungi mit Balkon, eigentlich so, wie ich es gerne habe.

Fand ich annehmbar, bis ich in die gemauerte Wasserwanne mit meiner Kopflampe betrachtete.(Kopflampe im Bad? Klar, wißt ihr nicht. Die meisten Naßräume hier sind arg dunkel.) Diese Wasserbehälter war dreckig und undicht, der Boden war immer naß.

Jetzt hatte ich einen Bungalow, aber ich fand ihn nicht toll, nachdem ich umgezogen war. Wieder raus? Aber wohin?

Mir war das ganze jetzt peinlich. Hier in der Anlage konnte ich nicht nochmal umziehen, das schaffte ich einfach nicht.

Ich resignierte, war nicht glücklich. Beschloß, damit zu leben, aber dann nicht so lange zu bleiben in dem Resort auf Koh Chang.

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