Banda – Witzige und bemerkenswerte Ereignisse

Indonesier:

Eine Gruppe Indonesier aus Bandaneira kam für eine Nacht nach Hatta. Vorsichtiges Anschleichen, Handys bereit, Fragen nach gemeinsamen Fotos mit den seltsamen Aliens, die in primitiven Holzhütten hausen. Nach der üblichen Fotosession mit einigen der Gruppe, jeder wechselt sich mit jedem ab hinter uns Fotomodellen, frage ich, was sie denn hier machen. Statt Schnorcheln, Baden, Lagerfeuer am Strand kommt die witzige Antwort
„Refreshing“ – wir lachten uns fast tot – sollte das vielleicht „relaxen“ heißen?

Matratzen:

Obwohl diese in Indonesien besser als auf einigen Thai Inseln sind, schlafe ich schlecht.
Schuld daran ist das Zu-Zweit-Liegen auf der Federkernmatratze. Immer wenn Frank sich umdreht, schaukele ich hoch und die Matatze wippt nach.

Dorfcharakter:

Ist man nur 2-3 Tage auf Hatta, bekommt man es nicht mit. Aber ab zwei Wochen kennt jeder jeden, vor allem kennt man die Longstay-Leute (2-4 Wochen) und die Bungalowbesitzer mit ihren Familien, die uns vollpensionsmäßig versorgen.
Wie im Dorf: Jeder schwätzt über jeden, alles wird beobachtet und kommentiert, kleine und große Katastrophen ereignen sich. Neid ist weit verbreitet.

Es kommt vor, dass einer seine Frau schlägt und besoffen randaliert, Polizei wird von Bandaneira geholt und er wird rüber gebracht. Kriegt eine große Geldstrafe, kommt wieder zurück.

Was sich seit ca. zwei Jahren verändert hat und wir vorher nicht wußten:

Die Bandainseln sind bekannter geworden! Durch das Schnellboot von Ambon aus nun gut zu erreichen und seit letztem Jahr ist der November die absolute Hauptsaison.

Dazu kommt, dass es nun zwei Tauchshops gibt, was vor allem die wohlhabenden Taucher aus Jakarta anlockt. Die bleiben zwar nur 5 Tage, dafür aber nur in großen Gruppen.

Ergebnis:
Es kommen insgesamt zu viele Besucher nach Banda, Die Unterkünfte auf allen Inseln sind fast immer überfüllt und auf Reservierungen kann man sich nicht verlassen. Egal, ob man anrufen kann oder vor Ort für den nächsten Tag reserviert und nur noch mit dem Boot zurück in Bandaneira sein Gepäck abholen muß. Auch Anzahlungen helfen nicht immer. Und ab Mitte Dezember kommt das schlechte Wetter.

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