Banda – Hatta

Wenn man denkt, man kennt sich aus und weiß alles, kommt einem „Indonesien“ dazwischen.

In Bandaneira angekommen, bekamen wir dank Anna unser Zimmer in meiner Stammunterkunft und genossen die Abende auf den Holzplanken fleezend mit Blick aufs Wasser und den Gunung Api.


Cora Cora heißt das Ruderfest aller kleinen Inseln dort, viele Einheimische kommen, deshalb waren alle Zimmer ab 8.11. ausgebucht. Das war für uns eigentlich auch nicht wichtig, da wir ja eh nach Hatta, der Schnorchelinsel wollten. Hatta hatte vor 2 Jahren noch keine Unterkunft hatte, jetzt aber viele, wie man uns sagte. Leider flohen alle Touristen von Bandaneira, denn Hatta sei auch schon voll. Dort warteten unsere Schweizer Freunde – angeblich mit Zimmerreservierung. (Hatta hat weder Telefon noch sonstiges Netz.)

Dort angekommen, gab es trotz „Vorbestellung“ ein Hauen und Stechen um die Zimmer – nichts klappte, wir landeten in einem Notzimmer. Glücklicherweise konnten wir am nächsten Tag von dieser Massenunterkunft mit ca. 24 Leuten zu einem hochgelegenen Guesthouse wechseln, wo wir nur zu dritt waren. Herrlich.

Danach liefen wir den langen Strand ab und konnten nach fast einer Woche in unsere bevorzugte Unterkunft (Doppelbungalow) direkt am Strand wechseln.

Mit Thailands Inseln verglichen ist Hatta noch sehr ursprünglich, einfachste Holzhütten inkl. Wasser, Tee, Kaffee und VP für 15 – 20 Euro pro Nase. Kaufen kann man nichts außer Kleinkram im Shop. Ein großes Problem ist Süßwasser zum Duschen. Fürs Klo holt man es mit einem Eimer aus dem Meer. Zum Trinken gibt’s die 19 Liter Gallone, Strom von 18.30 bis 21 Uhr, aber mittlerweile gibt’s fast immer kaltes Bier. Wunderbar.

Das Schnorcheln ist Spitze, direkt vor der Haustür, der einzige Wehmutstropfen sind die Triggerfisch-Angriffe, die uns wieder mal zeigen, daß es kein vollkommenes Paradies gibt. Frank hat einen Biß am Arm abgekriegt. Glücklicherweise floss kein Blut, aber zurück blieb ein blauer Fleck. Und ganz entspannt ist man danach beim Schnorcheln auch nicht mehr, da man nur noch auf die aggressiven Viecher glotzt.

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