Alte Königsstädte im Norden : Phitsanulog

Sehr angenehm – trotz einiger Verspätung des Zuges – ist wie in Deutschland – erreichten Eva und ich Phitsanulog, ca. 400 km nördlich von BKK, bei herrlichen Wetter.

Diese Stadt war die Geburtsstadt des berühmten Königs des Ayutthaya Reiches, der anno dazumal (1584) den Burmesen ordentlich auf die Mütze klopfte. Die Burmesen waren wirklich nicht beliebt in Thailand, schlimme Finger waren die Kerle, sollte man heutzutage gar nicht mehr glauben …

Landeten in einem netten GH (Guesthouse) für den Riesenbetrag von 350 Baht die Nacht = 9 Euro und gingen auf den Nachtmarkt essen mit Blick auf den Fluss. Die Bestellungen waren nicht einfach, denn kaum jemand spricht Englisch. Eiswürfel sind hier kein Problem, denn die Thais bringen immer ihren Whisky mit – und wir unseren Weißwein.

Tagsdrauf liehen uns Räder und wollten uns den berühmten und hochverehrten vergoldeten Bronze-Buddha Phra Chinarat aus dem 14. Jdt. anschauen im Wat Phra Si Rattana Mahathat. Wir landeten aber im Wat Ratcha Burana, was wir aber nicht wußten und erkannten fast alles aus den Beschreibungen des anderen Wats wieder. Wir waren also im falschen, was Einbildungskraft so alles bewirkt !


Kurz und gut, später klärte sich der Irrtum auf, denn wir fanden das richtige Wat Phra Si Rattana Mahathat. Wir hatten uns an einer Kreuzung geirrt. Anläßlich der Neujahresfeiertage waren Menschenmassen zum bronzenen Buddha gekommen, wir hätten das Wat eigentlich von weitem schon sehen können.

Eine junge Dame von ca. 12 Jahren wollte ihr Englisch praktizieren und bot sich uns als Führerin an. Kennt man ja schon die Nummer – wir lehnten ab. Aber sie wollte das wirklich, und zwar einfach so. Außerdem erlagen wir ihrem Charme, und ihr Vater begleitete sie im gebührlichen Abstand.

Das war einfach grandios! Sie spulte alle Infos ab, so witzig, und wir korrigierten sie manchmal dafür bei Worten. Geben und Nehmen. Und sie wiesen unser Tip energisch zurück.

Nachmittags fuhren wir am Fluss entlang, bewunderten die Cafes und Kneipen und verbrachten den Abend in einem Hausbootrestaurant.

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