Bagan

Unser Zugtrip nach Bagan für 40 € pp startete gestern um 16 Uhr – 4er-Liegewagen, sehr ordentlich alles. Das einzige Problem sind die burmesichen Gleise. Die Waggons hüpfen dermaßen auf den Gleisen, dass man kaum vorwärts laufen kann. Liegend fühlt es sich an wie auf einem Massagerüttelbett, dreidimensional schaukelt man von links nach rechts, von oben nach unten und der Magenbereich dreht sich zum Hoch und runter. Das beruhigende laute Zuggeräusch “wiegt” einem in den Schlaf – oder auch nicht. Sehr interessante Erfahrung, diese kurzen Schlafphasen unter den Bedingungen. Zuerst war es zu heiß, dann wurde es nachts kalt (ca. 20 Grad) und morgens waren wir eingestaubt. Aber nach 17 Std. war auch das geschafft und wir kamen gegen 10 Uhr am Bahnhof in Bagan an. Unser Hotel liegt am Rand von Neu Bagan, mit Blicken über die Ebene mit einigen Tempeln. Und das Ganze ohne Zaun !!! Es gibt einen Pool und wir haben einen tollen Bungalow.

Mit Fahrrädern fuhren wir morgens Richtung Old Bagan und schauten uns hier und da Tempelchen an. Nach einem Wasser mit Blick über den Ayeyarwady radelten wir in der Mittagshitze zurück, die gleich wahr werdende Fatamorgana des Pools mit Tempelblick vor Augen. Mit Erstaunen nahmen wir diese trockene Hitze wahr, man schwitzt nicht, aber ca. 38 Grad mittags. Gegen Abend besuchten wir noch einen eingepackten, aber sehr schön am Ayeyarwady gelegenen Tempel in Neu-Bagan. Danach probierten wir neue köstliche Gerichte in einem der netten kleinen Restaurants im Dorfzentrum und wechselten auch mal die Biersorte von Myanmarbier zu Mandalaybräu.

Am zweiten Tag besuchten wir nach dem herrlichen Markt in Neu Bagan wieder mit den Rädern einige große Tempel in Old Bagan.

Abends wollten wir mit dem Oskar (horsecar) zu einem Tempel für den Sunset fahren. Leider erschien unser Fahrer nicht, also gingen wir dem
am nächsten gelegenen zu Fuß, man muss ja flexibel bleiben.

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