Saparua

Nach ein paar Tagen im Hotel Collins, Latuhalat (20 Min. bis nach Ambon rein) und mit meiner Visaverlängerung in der Tasche fuhren wir am 4.1. an den Hafen Tulehu und nahmen die Fähre um 9 Uhr, die diesmal pünktlich fuhr und nicht eine Stunde früher.

Peningapan Dursteede

Peningapan Dursteede

Nach 1,5 Stunden liefen wir in unserem kleinen Homestay an der Bucht in Saparua ein und bekamen unser tel. reserviertes Zimmer. Der Homestay hat nur 5 Zimmer. Herrlich hier. Und ruhig, da keine Dorfstraße mit Mopeds nebenan. War ja schon 2 x da und bin bestens als Miss Birgit bekannt.

hier warte ich auf Yvonne

hier warte ich auf Yvonne


Das Meer ist wie ein ruhiger See, man kann stundenlang schwimmen (30 Grad)aber schnorchelmäßig ist es gleich null, aber man kann ja nicht alles haben. Das christliche Dorf (ihr wisst, was das heißt?) ist in Laufnähe mit Internetcafé, Warungs, zweimal die Woche einem herrlichen Markt, den ich besonders liebe.

SA + MI ist grosser Markttag

SA + MI ist grosser Markttag


Denn da gibt es indonesisches Essen, was man in keinem Restaurant bekommt, die Mamas kochen es zu Hause und verkaufen es auf dem Markt.

hausgemachtes Essen vom Markt

hausgemachtes Essen vom Markt

Wir essen ab und zu bei uns in Homestay, die auch sehr gut kochen – man kann ihnen auch immer noch das vom Markt mitbringen, was man gerne essen möchte – gehen in einen Warung oder kaufen tagsüber “Bungus” d.h. Mitnahmeessen, was dann im Kühlschrank deponiert und uns abends mit Reis serviert wird.

Mitnahme-Essen (bungus) vom Markt

Mitnahme-Essen (bungus) vom Markt

Haben auch eine Mopedtour gemacht, uns Teile von Saparua angesehen, die ich noch nicht kannte und wo man schnorcheln gehen konnte.

Mit dem Moped durch Saparua

Mit dem Moped durch Saparua

Wunderschön, die Insel ist wie ein Garten Eden mit vielen hübschen Häuschen, Blumen, einer guten schmalen Asphaltstraße und sehr freundlichen Leuten. Auf Saparua sind auch selten mehr als 15 Touristen auf einmal.

unterwegs in Saparua

unterwegs in Saparua

Tja, hatte mich etwas schwer getan mit der Entscheidung, wo ich die Zeit bis zur Ankunft meiner Schwester (5.2. auf Bali) verbringe. Da waren einige Faktoren unter einen Hut zu bringen: die Regenzeit, Transport und Erreichbarkeit des Ziels, Kosten, 2. Visaverlängerung Ende Januar usw. War nicht einfach, denn eigentlich wollte ich nach Bandaneira.

viele Kirchen, aber im SO auch mal eine Moschee

viele Kirchen, aber im SO auch mal eine Moschee

Habe mich jetzt aus Sicherheitsgründen dazu entschieden, nicht auf die Bandas zu fahren, da dort mehr Regen, viel Wind und hohe Wellen sind und man nie weiß, ob man wieder halbwegs pünktlich nach Ambon zurück kommt. (Es gibt im Januar keine Flüge und nur eine Fähre alle 2 Wochen).

Ich bleibe hier in Saparua bis zum 31.1.12. Das Wetter hier trotz Regenzeit ist prima, mal gibt es einen kurzen Schauer, aber meist ist es sonnig oder bedeckt. Was will man mehr?

Werde mit Frank am 9.1. nach Ambon zurückfahren (er fliegt am 10. heim) und kehre am nächsten Tag mit Einkäufen wieder nach Saparua zurück.

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