Abschied von Labuan Bajo, Flores

Nachdem ich nun 6 Tage hier war, werde ich morgen Abend die Pelni-Fähre nach Makassar, Sulawesi nehmen. Habe mit meinem Hotel geredet, kann meine Hütte für den halben Preis noch bis spätnachmittags haben.

Toll! Wenn alles klappt, komme ich dann in Makassar am Nachmittag des 28. an, hoffe, noch einen Flug nach Palu zu bekommen und werde dort übernachten. Parke da eine Tasche und mache mich auf den 10-Stundentrip nach Ampana, zu den Togeans. Aber so weit sind wir noch nicht.



Hatte wieder eine tolle Zeit hier. Leider aber eine Erkältung nach dem 1. Tauchtag bekommen. Trotzdem habe ich noch zwei weitere Tauchtage gehabt, die ich nicht missen möchte. Und ich kam gut runter ohne Sinus- und Ohrenprobleme. Kleine Gruppe von 3 – 4 Tauchern, alle experienced – muss man auch bei den Strömungen hier sein – tolle Leute und 1a Betreuung auf dem Boot, einfach superklasse, meine Reefseekers! Vom Hai bis zum Manta wieder alles gesehen!!!

Meeresbiologieunterricht von Kath bei den Reefseekers

Meeresbiologieunterricht von Kath bei den Reefseekers

Labuan Bajo ist ein normales kleines Hafenstädtchen, es gibt einige kleine Restaurants, Bars, Hotels und Tauchanbieter und sehr viele normale Leute. Und Touristen sind es nur wenige.

Es gibt hier keinen Strand, nichts, wo man spontan schwimmen gehen kann. Dafür muss man rausfahren in den geschützten Komodo Nationalpark. Da gibt es auch 3 Inseln, wo man wohnen kann. Und deswegen spaziert hier niemand, wie in einigen Ecken Balis und Lomboks, mit dem Bikini über die Straße. Außerdem ist es hier 90% moslemisch. Moslemisch Light, denn biblisch ernst nehmen sie es hier eh nicht. Die Männer trinken auch schon mal den einen oder anderen Arak.

Habe herausgefunden, dass man da, wo die 8 Liter Wasserbomben nachgefüllt werden, auch seine 1,5 Literflasche nachfüllen lassen kann. Sogar kostenlos! Und man vermeidet Plastikmüll – man muss halt ca. 500 m eine Straße runter laufen.

War gestern wieder mein Wasser holen und habe einen Martabak am Ständchen im Hafen gegessen und mit den Leuten geschwätzt, herrlich. Der Martabak wird auf die gleiche Weise gemacht wie die Inder ihren Teig zwirbeln, gefüllt mit Ei und Gemüse. Köstlich mit frisch gemachtem Sambal und Lemon dazu. Kostet ca. 50 Eurocent. Da sitzt übrigens kein Tourist außer mir.

Wie gut, dass es die Mandis mit dem Gies-Töpfchen gibt ...

Wie gut, dass es die Mandis mit dem Gies-Töpfchen gibt ...

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