Aschgabat – 2. Tag

Die 1. Nacht bei Larissa ist vorbei. Alles gut soweit.

Fand gestern unten im türkischen Supermarkt eine 1,5 l Flasche super leichtes und gut schmeckendes Bier (3,4%), die ich ins Tiefkühlfach bei Larissa legte. Tiefkühlfach – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Dann schreib ich und genoss meine Ruhe auf dem Balkon an einer der Hauptstraßen, bis meine Larissa (73 J.) aus dem Englischkurs kam. Wir können uns kaum verständigen. Dann brachte Tochter und Mann einen China-Pinscher, der mich laut bellend den ganzen Abend verfolgte, da ich nun Konkurrenz bin. Er gehört zu Larissa.

Jedes mal wenn ich nachts auch nur die Decke zurück schlug fing dieses grässliche Tier an zu bellen. Klogang war abenteuerlich, denn ich wusste nicht, ob er mich ins Bein beißt.

Ich Schlief aber dennoch super und stand auf, duschte (sehr schwacher Strahl – werde morgen mit Töpfchen über dem Kopf hantieren) – machte meinen Espresso und wir fuhren mit dem Taxi zum Büro.

Dort trudelten nach und nach die Frauen ein. Dann stellte ich mich vor, erzählte, was ich bisher so gemacht habe und wir kamen zu der Aufgabe hier. Um es kurz zu machen, ich sagte, wir müssten zuerst Brainstorming machen über die Materialien, die sie hier haben und z.B. auch mal eine Metallwerkstatt und einen Schreiner besuchen, damit wir sehen, ob wir die Abfälle gebrauchen können.

Ist interessant und oft witzig hier, bin gespannt, wie es weitergeht.

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