Bangkok

Ich habe die Inseln hinter mir gelassen und damit halb Schweden mit kleinen (und großen!) Kindern und auch die alten Männer in indischen Baumwollhosen (in denen das Gemächt so schön schwingt) und mit niedlichen grauen dünnen Rattenschwänzchen. (Jetzt mal im Ernst, mit einer halbwegs anständigen Traveller- oder Ziphose sähen sie attraktiver aus!)

Nun bin ich in Bangkok.

Dank eines Tipps einer Tauchbekannten aus Sulawesi, landete ich in der Rambutri Street, in einem größeren Hotel in einem ruhigen günstigen Zimmer ohne AC im 4. Stock. Noch dazu gibt es einen Swimmingpool auf dem Dach.

Mein Tagesablauf sieht zur Zeit so aus:

Ausschlafen, bei 7 Eleven unten einen Kaffee holen, dazu ein Joghurt und eine halbe Ananas von der Gass und wieder ins Zimmer.

Danach 20 kleinen Bahnen im Pool und 15 Liegestützen (das einzige sportliche Tribut), dann lasse ich mich treiben.

Kultur, Shoppen (eher nicht, da ich eh schon zu viel Gepäck habe), herumlaufen und gucken.

Ich muss gestehen, dass ich hier Orientierungs- und Fortbewegungsprobleme habe. Die TukTuk-Fahrer-Verbrecher muss man meiden, Taxifahren ist auf Dauer zu teuer und zu Fuß gehen zu anstrengend in der Hitze.

Glücklicherweise gibt es den Fluss mit den Wassertaxis!


Abends falle ich nach gutem Thai- oder Indien-Essen erschossen ins Bett. Kontakte ergeben sich trotz der Menschenmassen hier kaum, da viele zu zweit reisen und sich niemand für den anderen interessiert. Zu viele Touris. Macht aber nichts.

Aber es gibt glücklicherweise auch immer noch Thais in Bangkok.

Ich werde wahrscheinlich am Wochenende hier abhauen und Richtung Trat zu den Inseln im Osten fahren. Leider reicht es zeitlich nicht für die kambodianischen Inseln, ist zu weit. Und am 26.2. fliege ich ja nach Bali, wo Frank dann am 6.3. eintrifft.

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