Kapas

Wir übernachteten in einem kleinen Hotel und lernten in einem Imbiss gegenüber, der bis nachts um Zwei auf hatte, einen netten Malaysier mit seiner Freundin kennen. Wir unterhielten uns gut und schauten nicht schlecht, als später Essen und Trinken bezahlt war. Wasserflaschen gab es keine mehr, da erschien er wieder mit seinem Auto und hatte uns zwei gekauft. Unglaublich, oder?

Am nächsten Morgen, nach einer schrecklichen Moskitonacht, (weil ich meinen Adapter in der Steckdose in Tioman vergaß und ich die elektrische Keule nicht zum Einsatz bringen konnte) trafen wir sie wieder. Wir frühstückten Nähe Markt und Fähre, hatten viel Spaß miteinander und er ließ sich wieder nicht davon abbringen, uns zum Kaffee und den herrlichen malaysischen Rotis einzuladen. Soooo nette Leute!

Sie wirkten sehr jugendlich, waren aber Rentner, denn in Malaysia kann man schon ab 55 Jahren mit der Arbeit aufhören. Yvonne war ganz neidisch und sie staunten nicht schlecht, dass man bei uns erst ab ca. 65 Jahren Pensionär werden kann.

Wir setzten mit der ersten Fähre nur 20 Minuten über und staunten über dieses paradiesische Eiland. Unbebaute Sandstrände, hellblaues Wasser, Palmen, dahinter Dschungel und wenige kleine Bungalowanlagen. Hatten ein Riesenglück! In der favorisierten Anlage war der Beachview-Bungalow No. 2 frei für 80 RM, ca 20 €. Was eine liebevolle kleine Anlage mit freundlichen Leuten, Restaurant und Diveshop gleich daneben. Die einzelnen Strände sind durch Brücken miteinander verbunden, sehr praktisch!

Am ersten Abend liefen wir nach links Richtung Kapas Island Resort, entdeckten das einfache, aber gute Restaurant Koko und schauten uns noch das holländische Kapas Turtle Valley Beachresort an. Toll dort, aber wahnsinnig viele Mosikitos.

Moskitos sind übrigens Schlange Nr. 1 in diesem Paradies. Schlange Nr. 2 ist die teilweise doppelte Musikbeschallung von Restaurant und unserer Anlage und Schlange Nr. 3 sind die pickenden Wasserläuse und manchmal ca. 7 cm große Quallen.

Aber das entdeckten wir dann erst am nächsten Tag. Abends aßen wir bei Koko, einem herrlich einfachen Strandrestaurant mit den Tischen im Sand Sepia und Prawns vom Grill und tranken chilled Bier (teuer auf Kapas – die Dose 2,50 €) dazu. Tolle Atmosphäre dort! Einfach genial, man sitzt bei 28 Grad unterm Sternenhimmel, 5 m weiter rauscht das Meer, sanfte Musik im Hintergrund – was will man mehr?

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