Kanchanaburi

Die kleine Stadt am River Kwai ist zwar mittlerweile touristisch, bietet aber auch schöne alte Ecken ohne Tourismus und viel aus der Geschichte des 2. Weltkriegs.

Hauptthema allerdings sind die japanischen Besetzer, die die Kriegsgefangenen zwangen, unter unmenschlichen Bedingungen den 415 km langen Death Railway von Thailand nach Burma zu bauen, bei dem Hunderttausende starben.

Besonders sehenswert für uns war die berühmte Brücke, das Thailand-Burma Railway-Museum und ein Stück mit der Eisenbahn von hier aus bis nach Nam Tok zu fahren.

Leider hat man in Thailand viel abgeholzt und was noch an schönen Landschaften übrig geblieben ist, in einen Nationalpark verwandelt. Abschreckend dabei ist nicht nur der hohe Eintritt, sondern auch die
Menschenmassen, die in Doppeldeckerbussen dorthin gekarrt werden. Nichts für uns.

Arthur und ich haben am Fluss in Kanchanaburi in einem tollen Guesthouse den taumhaften Frontbungalow bekommen und genießen dort eine seltene Ruhe. Abends kann man auch der Tourimeile mit seinen Bars und Restaurants entkommen und in etwas versteckteren Thairestaurants am Mae Nam Khwae Fluss oder dem Nachtmarkt essen. Gute Erholungspause für mich, bevor es weiter über Bangkok nach Myanmar geht.

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