Ambon Klappe die 2.

Nun, gestern war gestern. Satt Nudeln gab es Reis und da ich noch Shrimps auf dem Markt gekauft hatte, dazu diese, leider in Teig gerollt. Hätte ich sagen müssen bei uns in der Küche, aber wie? Mit meinen – mittlerweile – 3 Wörtern? Aber man lernt ja dazu.

Unterkunft neben dem Natsepa Beach. Eine Einheit Bungalows mit Balkon, kleinem Strand und super netten Kümmerern.

Unterkunft neben dem Natsepa Beach. Eine Einheit Bungalows mit Balkon, kleinem Strand und super netten Kümmerern.


Hier wohnt ein Student, der hervorragend Englisch spricht, das Hightlight in Person. Kommt von den Tanimbar Islands, noch tiefer unten als die Kei Islands. Er will es zu was bringen, bekommt Logis gegen Strand-sauber-machen und andere Handreichungen. Er ist der Gewinn für die Ownerin, die etwas Holländisch spricht, aber kein Englisch. So ist er der Kümmerer für die wenigen Touristen, die sich hierher verirren.

Geld kann er nur mit ein paar Übersetzungen und Nachhilfe in Englisch verdienen, das braucht er für das Fahrtgeld nach Ambon zur Uni. Essen kann er nur 1 kg Reis im Monat und er trinkt Wasser, wenn er mehr Hunger hat.

Tja, gestern Abend luden wir ihn zum Essen ein. Es ist immer toll, was solche Leuten zu erzählen haben. Dann kam noch sein Freund dazu. Der machte Gitarrenmusik – die Musik von Ambon ist richtig gut.

Und singen können sie auch noch. Meine Songs aus den 80ern, die man in Lombok zur Gitarre spielte, kannte er nicht – klar, die Jungs sind 20 und 24 Jahre alt.

Die Straßen hier sind gesäumt von blühenden Mangobäumen, Muskat-, Nelken und Brotfruchtbäumen. Und gestern Abend beschlossen wir, hier 2 km von Natsepa entfernt, in Passo also, auf dem Markt viel Gemüse einzukaufen, damit wir mal wirklich das auf den Tisch kriegen, was es hier so gibt.

Und vorhin habe ich Jackfruit-Curry gekocht gefunden, das werde ich im Plastiktütchen mitnehmen.

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