21.03.2026
Glücklicherweise hatte nachts der Regen aufgehört – Horrorvision, im Regen mit Gepäck an den 5 Min. um die Ecke liegenden Busbahnhof (für Touristen) zu laufen – um 7 Uhr morgens war die Abfahrt von ca. 20 Bussen Richtung Pokhara. Wir wollten nach Bandipur !
Sofabus hieß unser Bus – so was hab ich im Laufe meiner Reiserei in Asien noch nie gesehen – unglaublich! Trotzdem hatten wir einen Platz auf der Achse, so dass Franks Sportuhr nach der langen Strecke ca. 19 Stockwerke Sporttraining zählte, weil wir stundenlang über Baustellen und Strassenlöcher holperten (ha ha).
70 % der schmalen Straße am Fluss war in Reparatur – unglaublich diese Fahrt.
Glücklicherweise hatten wir in Dumre ein Taxi bestellt, das uns zu unserer Unterkunft Kaushi Inn, Bandipur, von dem „Highway“ abholen sollte. Wir hielten mit dem Fahrer Kontakt (ein Lob auf die Simcards) und als wir am Bandipur Gate stoppten, stand er gute Mann da.




Angekommen, Einzug in unser schönes (kaltes) Zimmer, dann begann es zu regnen. Sintflutartig. Rannten zu einem der wenigen Cafe-Restaurants, die mittags offen waren – überall waren die Türen auf, es zog wie Hechtsupp, kein trockener Raum oder voll. Ich war bedient. Wiedermal 15 Grad oder gefühlt weniger.
Irgendwann ließ der Regen nach, einige Familien verließen das Lokal und wir bekamen was zu essen. Irgendwann das Highlight: wir konnten einen geschützten Platz hinter der Kuchentheke in einer Ecke ergattern – herrlich, die Kühltheke gab in unsere Richtung Wärme ab – wie göttlich.
Wir blieben hängen, tranken Bier und fühlten uns irgendwann richtig wohl: „Wärme“, tolle Musik, netter Inhaber, gute Gespräche – da merkten wir, dass man sich mit den meisten Nepalesen auf Englisch sehr gut unterhalten kann – und Gorkha Strong war unser Bier !













Liefen später durch den Ort und wir suchten ein nettes Restaurant wo man drin sitzen konnte. In einem, was halbwegs „indoor“ wirkte, krochen wir ins letzte Eck, aber doch noch so weit nach vorne, dass wir unter Menschen waren.
Wir aßen gut und kamen mit anderen ins Gespräch, merkten, Bandipur hat meist Gäste, die nur eine Nacht bleiben.
Später trafen wir die selben netten Leute auch immer wieder.









Der nächste Tag brachte wenigstens keinen Regen mehr, wir verkrochen uns zum Frühstück in eine halb geschlossene Ecke unserer Pension.
Dann los zu einer Tour – zuerst mal 150 Höhenmeter, eher ein Steigen – war das anstrengend, gar nichts für mich! Wir hätten die Bandipur-Mauer auch stundenlang weiter laufen können, entschieden uns aber doch für die Abkürzung zurück zum Dorf.








Guter Plan, denn dort angekommen, klarte es auf und wir liefen in der Sonne im Dorf und dem Tempel herum mit supernetten Begegnungen. Fanden ein bezauberndes Cafe, sicherten uns dort den Sonnenplatz mit Aussicht und genossen seit zwei Tagen endlich mal die Wärme, dazu kaltes Bier und nette Imbisse dazu – wir tauten regelrecht auf.
Abends suchten wir ein Resto, wo man halbwegs geschützt sitzen und fantastische Momos genießen konnte – dieselben netten Leute vom Abend vorher tauchten dort auch auf – war echt klasse da.



















Bandipur liegt auf einer Höhe von 1000 m.
Bei gutem Wetter und anderen Temperaturen wären wir länger geblieben. So aber änderten wir den Plan und wollten uns ein paar warme Tage gönnen, im warmen Sauraha, zum Chitwan NP, wo ich ja schon im März aus Indien hin wollte.
