2.2. – 3.2.2026
Habe inzwischen beschlossen, diese kalte Ecke Indiens zu verlassen, schnellstens nach Dehli zu kommen und von dort aus nach BKK zu fliegen ins warme, unproblematische Thailand. Man muß sich ja auf Reisen mal wieder wohlfühlen, oder?
Aber zuerst mußte ich am 2.2.26 noch nach Mathura kommen. Leider ging das nur mit einem offenen Tuktuk, bei 15 Grad und Fahrtwind 20 km bis zum Busbahnhof in Bharatpur, einem unglaublichen Drecksloch.
Dort Buswechsel nach Mathura, einem Pilgerort. Ich hatte ein Zimmer Nähe der Ghats gebucht. (Hatte mir damals noch vorstellt, in dem Klein-Varanasi etwas länger zu bleiben. Nachdem, was ich dort noch erlebte, wollte ich nur noch weg.)
Zuerst vom Busbahnhof ein Tuktuk genommen, der Kerl wußte aber nicht, wo meine Unterkunft lag, auch nichts Neues.
Als das Menschengetümmel und die Gassen enger wurden, wurde ich an eine Fahrrad Rickscha übergeben, etwas Geld wanderte zum Pedalotreter, angeblich durfte der Tuktuk fahrer nicht Nähe Ghats reinfahren.
Schließlich befürchteten sich meine Ahnungen, ich war in einer Pilgerabsteige gelandet.
Als ich das Haus sah, und mir im Hausflur schon ein Pissegestank von den Toiletten entgegenkam, als keiner zuständig war und keiner Englisch konnte, war mir gleich klar, ich zahle die 10 € und haue zu Fuß wieder ab.
Der, der das Zimmer mit Bad bei Booking.com eingestellt hatte, war dann am Telefon, ich ging das Zimmer anschauen, es war im 2. Stock und erstaunlicherweise ganz ordentlich, ich ging nach der stundenlangen Busfahrererei dann doch mal dort auf´s Klo und verschwand.
Draussen mittags immer noch kalt, etwas nebelig, alles nicht einladend in der Ecke, aber das Ambiente mit den alten Bauten waren bestimmt bei Sonnenschein total anziehend.







Irgendwann auf dem Weg durch die Gassen gabelte mich ein Tuktukfahrer auf und brachte mich zum Busbahnhof, wo ich eine Super Hotel gesehen habe. Dort nahm ich ein Zimmer mit Heizung. 35€
Als das Umstellen der Klimaanlage nicht funktionierte, bekam ich ein Heizöfchen. Ein Traum !!! Das ganze Zimmer war ein Traum und hinten raus ohne Verkehrslärm.
Gegen Abend suchte ich ein Bar Restaurant, musste wieder um die Ecke durch die Dreckecken laufen, fand es aber.
Wie immer, nach dem etwas befremdeten Blick der Barkeeper lief dort alles bestens und ich bekam später von ihm noch Black Salt geschenkt.
Der Blick aus dem Fenster abends sagte mir: morgen nichts wie weg von hier.







