Fatehpur Sikri

31.1. -2.2.2026

Mit dem Uber Taxi lief alles prima und ich nahm am Airport Ahmedabad die Propellermaschine nach Agra. Verspätet zwar, aber der Flughafen war nicht so unterkühlt wie die meisten ihrer Art.

Gelandet – dann war von ca. 10 Leuten kein Gepäck angekommen.

Relativ ruhig wurde alles aufgenommen und wohin das Gepäck nachgeliefert werden sollte. Ich konnte auch meine Simcard umswitchen, eine Dame gab mir Hotspot dafür, ich war ja in einem anderen Bundesland (???) – Nur das Telefonieren klappte nicht mit meinem Hotel in Fatehpur Sikri. Ich bat einen Angestellten vom Airport, da mal anzurufen, das funktionierte. Dann verhandelte er mit dem Hotelchef und dieser versprach, mir ein Uber zu schicken, das klappte nämlich hier auch nicht. Dann erfuhr ich, dass dieser Flugplatz in einer militärischen Sperrzone liege, deswegen standen alle Passagiere Schlange vor immer wieder neuen Bussen, damit man aus diese Zone rausgefahren wurde. Ich hatte dann Sonderstatus und durfte mich vordrängeln, denn ich war ja schon fast 2 Std. hier. Ok, endlich draussen, normales indisches Leben, Taxen aller Couleur, und endlich auch mal ne Flasche Wasser. Der erste Wagen, der mich abholen sollte, war im Stau in Agra stecken geblieben und sagte dem Hotelchef ab, dann kam der nächste. Musste immer Autoschild, und Namen des Fahrers aufschreiben. Stunden später kam das zweite Auto für mich an, wir fuhren endlich los, mittlerweile Nachmittag. Dann fuhren wir auch durch zumindest einen Markt in Agra, was ich gar nicht kapierte, dann gings auf die Landstrasse nach Fatehpur. Was ein Zirkus!

Angekommen, bestellte ich Bier und Essen, man brachte das KF Strong, Mist, das ist das süßliche. Trank es zum Essen und bestellte für demnächst KF grüne Dose, das Lagerbier. Als die Sonne unterfing, merkte ich erst, wie kalt es hier war. Mein Zimmer lag überdacht, da war heute kein Sonnenstrahl reingefallen, 15 Grad im Zimmer. Glücklicherweise hatte ich alle meine warmen Klamotten mit ins Flugzeug genommen, und die zog ich dann auch alle an. Orderte noch zwei zusätzliche Decken und saß dann ab 19 Uhr im Bett mit Buch und Bier.

Am nächsten Morgen kam mein Gepäck (aus Dehli!), klappte alles, auch keine Diskussionen über Transportgeld – erstaunlich.

Später hob sich der Nebel, und die Sonne kam etwas raus – ein guter Tag für die Besichtigung des Jodhabai Complexes ohne zu frieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fatehpur_Sikri

Also vom Hotel die Strasse hoch zum Buland Darwaja, dort durchs Tor und man stand auf einem großen inneren Platz mit vielen indischen Besuchern.

Kurz gesagt, es war eine sehenswerte Anlage der Baudenkmäler des Mogulreiches aus dem 16. Jhdt., UNESCO Weltkulturerbe und nicht überall voller Besucher.

Zurück im Städtchen lief ich an Bereich eines Hochzeitsausrichters vorbei, der meine Neugierde stillte und mich herum führte und natürlich English sprach. Er lud mich später auf ein Bier ein, holte es nebenan gekühlt im Liquor shop und wir machten es uns gemütlich. Lange blieben wir nicht alleine, denn auch die anderen Bekannten wollte erfahren, was es da mit der Europäerin auf sich hatte, die gerade gut bewirtet wurde und sogar Bier trank, ohne gleich betrunken unter´n Tisch zu sinken. Ich beantwortete viele Fragen, und wir lachten viel. Noch ein Highlight dieses Tages, bevor ich nach dem Essen wieder in meine Eisbude kroch.

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