Diu: Teil 2

Nun zu meinem Alltag hier:

Als mein Scouter gebracht wurde fuhr ich den Franzosen hinterher und sie zeigten mir den herrlichen Basar in Una, ca. 17 km weit weg. Was ein atemberaubendes Chaos, was ein Lärm, was eine Farbenpracht. Dort kaufte ich mir für 5€ erst mal einen passenden Helm.

Von der Stadt aus fuhr ich die Küste ab und schaute mir die Strände an. Dort werden die Strassen zweispurig ausgebaut, auch überall Baustellen, befahrbar, aber immer mit Staubstrecken oder Absperrungen dazwischen.

Statt kleiner netter Resorts gibt es vereinzelt teure große Anlagen, die von den Indern gerne angenommen werden. Aber sie bleiben ja auch immer nur 1 – 2 Tage.

Das riesige Fischmarkt Areal mit den großen Schiffen von Vanakbara schaute ich mir mittags an, aber dann sind schon alle Fische ausgeladen und werden an die kleinen Fischmärkte in den Städten verteilt. War trotzdem interessant dort. Und man hat Hallen gebaut, so dass es nicht mehr so verdreckt aussieht wie 2008.

Was die Strände angeht, habe ich hier kein Indonesien erwartet. Aber mich macht das sich in kleinen Wellen überschlagende „Putzwasser“ überhaupt nicht an. Es gibt da auch nirgendwo Schatten, oder Baumstämme, um was zu ablegen oder zu sitzen. Aber die Inder gehen ja meist eh nur mit den Füßen und voll bekleidet ins Wasser.

Nur am von Indern begehrte Nagoa Beach gibts kleine Strandimbisse, wo man auch mal auf einem Stuhl sitzen kann. Keine Kultur für nette Strandbuden.

Wassersport Angebote werden preiswert angeboten. Diese Flugschirme entweder auf dem harten Strand oder mit einem Boot auf dem Wasser gezogen. Parasailing nennt man das Kostet am Strand mit einem Auto nur 300 Rs, 3 € für eine Strecke von 1 km, dann ist fertig. (Foto)

Und was das so bringt, wenn kleine Quads mit Indern besetzt hin und herfahren, hab ich auch nie verstanden.

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