Goa: Agonda


18.-24.12.2025

An der „Grenze“ in Karwar wurden wir richtig gefilzt und erfuhren von den Wahlen in Goa. Ab dem 19.12. gibt´s wieder mal 3 trockene Tage, vorher Kerala, jetzt in Goa. Wir sind wirklich vom Pech verfolgt – das Genuss Goa und weder Bier noch Wein. Hatten uns so auf nen Gin Tonic am Strand gefreut! Aber mal sehen. Es wird schon noch Möglichkeiten geben.

Da wir eine Nacht früher als gedacht in Agonda landeten, haben wir uns eine Nacht neben unserer Unterkunft ab 18. eingebucht. Gingen dort noch vorbei und sprachen mit der Vermieterin von morgen. Sie sagte, sie kauft Bier und lagert es in ihrem KS für Gäste ein. Das nenne ich mal Service.

Im letzten Sonnenlicht gingen wir in ein Strandlokal und bestellten chilled Bier. Ja, Goa hat was! Wie einfach ist es hier im Gegensatz zu dem übrigen Indien, Bier, Wein oder Gin Tonic zu bekommen – und dann noch für gute Preise!

Die Sonne ging unter und ich fror in meinem Kleidchen. Hatte mich verschätzt. Der Wind vom Meer kühlte mich richtig aus. Bekam meiner Erkältung gar nicht gut.

Warm angezogen und in einem Lokal hinten raus gegessen. Dort zog´s aber auch wie Hechtsuppe und die leckeren Meeresfrüchte vom Grill kamen fast kalt bei uns an. Enttäuschend.

Dann noch Wein gekauft, da ja morgen die Prohibition herrschte.Wenigstens konnte ich im Lokal noch ein paar Eiswürfel tanken für unseren Weißwein danach.

Am nächsten Tag zur Orientierung am Strand lang. Was ein Schock. Jedes freie Grundstück zum Meer hin ist/wird zugebaut.

Fanden eins meiner Lieblingslokale von 2019 und frühstückten erst mal richtig gut, begleitet vom Baulärm links und rechts.

Danach Umzug in unsere gebuchte Unterkunft. Und waren positiv überrascht. Wunderbarer Garten und eine tolle Seaview Hütte. Leider keine Möglichkeit, die Hängematte aufzuhängen und kaum Ablagemöglichkeiten für die Klamotten, aber das ist oft so.

Wie überall sind fast alle Steckdosen ausgeleiert. Ohne den inzwischen verbotenen Dreierstecker, der dickere Nibbel hat, wären wir überall in Asien aufgeschmissen.

50 € pro Nacht, haben wir uns gegönnt.

In Agonda gibts zum Meer hin nur noch diese Preisklasse aufwärts, zumindest Weihnachten und Neujahr herum.

Die Temperaturen im Dez. sind zu dieser Zeit wohl immer so, morgens und abends kühl – hatte ich vergessen, hätte besser nochmal in meinem alten Blog geschaut. Kann bis 15 Grad runtergehen nachts.

Die Europäer und Inder nahmen ab dem 22.12. deutlich zu, aber man merkte außer dem Stau auf der kleinen Straße nicht viel von der indischen Touristen Invasion (immer mit Auto, Kind und Kegel) und mindestens zu sechst. Das war auch 2019 auch noch nicht so.

Wir genossen die Zeit in unserem Bungalow, liefen viel rum und ließen uns treiben, fanden nette Restaurants, und wurden dank unserer Vermieterin und unserem Wein von den Dry days wegen der Wahl in Goa verschont.

Was haben die Touristen mit der Goa Wahl zu tun? Sagte uns der eine Restaurantchef – er und viele Geschäftsleute hier wären stinke sauer wegen des Umsatzverlustes. Außerdem seien 15% weniger Touristen gekommen, 15% weniger Buchungen.

Er schenke Bier aus – vor allem in unseren praktischen ISO Tassen! Abgemacht, das klappte am nächsten Abend dann auch – wir tranken Special Tea.

Ha, so was gefällt dem Saarländer, geht nicht, gibts nicht.

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