Hampi


13.-18.12.2025

Ankunft unseres Busses 5.30 Uhr bei 14 Grad. Unser Abholer in Hospet stand frierend in der Gegend rum und wir stoppten erst mal für einen göttlichen süßen Milchtee. Dann nach Hampi, dort im GH bekamen wir einen Ausschlafraum für 2 Std. Sehr nette Unterkunft.

Und dann zogen wir in unser Zimmer an der Gemeinschaftsterrasse und richteten uns ein.

Nicht so einfach diesmal, keine Ablagemöglichkeiten für die Klamotten – gut, dass das Bett so hoch war, dass wir unsere Taschen darunter schieben konnten. Moskitonetz befestigen war diesmal kein Problem. Aber Hängematte konnten wir immer noch nicht aufhängen. Hatten bisher keine Möglichkeit dazu auf unserer Reise.

Liefen nur zum nahen Tempel und an den Fluss und schauten uns den kleinen Ort an, oder das, was von vor UNESCO davon noch übrig war, und erholten uns von gestern.

Thema Bier (ist verboten in Hampi). Unser Chef nannte uns zwei Bier Tankstellen, ein Restaurant im Ort namens RaviRose und im nächsten Ort, Kamalapura, 4 km entfernt, eine Alki-Kneipe namens Renuka Spirits.

Wir waren happy, probierten RaviRose gleich abends um die Ecke aus und zahlten für die chilled Bierdose namens Royal Challenge Strong gerne die 300 Rs (3€). Es schmeckte sooo gut !

Sonntags liefen wir in Hampi Basar los, entkamen dem indischen Massenansturm in Hampi Zentrum und wanderten fast alleine am Achyutaraya Tempel vorbei bis zum Fluss Tungabhadra (Die indischen Touristen laufen fast nie zu Fuß. Da wo man sie in Mengen findet, gibts immer einen Parkplatz in der Nähe).

Tolle Ecke, wunderbare Stein-Landschaft, aber zurück eine anstrengende Kletterei bis zum Weg zur Bootsanlegestelle mit Tempelchen. Hier gabs noch die witzigen runden geflochtenen „Boote“ (coracle) zu sehen.

Nachmittags kamen wir auf die blöde Idee, den kleinen Ort Kamalapura zu besuchen, fanden auch die „Bar“, aber dort war die Hölle los. Klar, nur Männer, die sonntags zum Saufen kamen. Parterre war ein Chaos, wir setzten uns in den „VIP Bereich“ im 1. Stock, wo auch langsam das kalte Bier ausging. (Stromausfall und die vielen Besucher taten ihren Teil dazu).

Kaltes Budweiser konnten wir noch kriegen. Gut, dass wir immer unsere ISO Tassen dabei haben. Aber der Thekenchef hier oben war sehr nett und wir bekamen die saubersten Plätze, allerdings sehr gewöhnungsbedürftig – das war jetzt wirklich das heftigste, was ich in Indien je gesehen habe an Alki Absteigen.

Essen gab es keins und nachdem der Strom wieder da war, fanden wir auch ein Restaurant.

Dann nochmal auf einen Absacker in die Kneipe auf zwei Bier und wollten dann mit dem Tuk Tuk heim. Ha, ab jetzt wurde Hin-und Rückfahrt berechnet. Als ich sagte, dann laufen wir und liefen los, dann war der Fahrer verhandlungsbereit.

Zu Fuß zum Virupaksha Tempel und den Berg hoch zum Hernakuta Hill. Eine unglaubliche Landschaft mit riesigen Granitblöcken und herrlichem Ausblick.

Dann zu Ravi Rose, Bier trinken und am Blog arbeiten.

Nächster Tag: Ausflug mit zwei Rädern Richtung Kamalapura zum Danaik und Royal Enclosure. Die berühmten Elefantenställe ließen wir aus, Foto konnte man sich runterladen. Da der Rest vom zum Royal Center kostenlos zu besichtigen war, beschlossen wir, die 2x 600 INR pp später in Bier umzusetzen.

Heiß war´s und wir erreichten die Kneipe um 16 Uhr. Heute, MO fast leer außer einem jungen indischen Touristen, der gerade sein erstes Bier genoß. Der beste Tisch war auf dem Boden wieder zugemüllt, ich wollte einen Besen, gabs nicht und Cyril sagte grinsend „just ignore it“ – guter Tipp.

Hatten einen lustigen Nachmittag und fuhren gegen 18 Uhr im Hellen heim.

Dann begann eine leichte Erkältung mit Halskratzen, Schnupfen, leichtem Husten – sie ging aber glimpflich ab. Mit Ibos, Lutschbonbons und Thai Öl in der Nase war nach zwei Tagen das schlimmste schon überstanden.

Am 18.12. fuhren wir mit einem Taxi von Hampi über Hubli und Karwar nach Goa, Agonda Beach. 7 Std. für 95 Euro !

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