10.-12.12.2025
Übernachteten im Alfa Hotel beim Airport und liefen in 15 Minuten zum Terminal 1.
Eine Std. Flug (ca. 50€ pp) und zack erreichten wir Bangalore.
Verbrachten ca. 1,5 Std. am Airport, da unser Abholer nicht auftauchte. Schlussendlich arrangierte man den Trip mit Ola. Ich war erstaunt, dass die Taxifahrt länger als der Flug dauerte, denn es war weit vom Airport ins Zentrum nach Indiranagar und wir standen oft im Stau. Tja, verschätzt, Bangalore ist die 4. größte Stadt Indiens, 13 Mio Einwohner! Normalerweise meide ich Großstädte, wo es nur geht. Aber wir müssen ja von hier aus zu unserem nächsten Ziel Hampi.
Wir hatten eine super Unterkunft, ganz tolle Ecke, schönes gewachsenes Viertel, nette Leute und in der Nähe Bob´s Bar, eine ganz besondere Kneipe, wo ich mal ein anderes Indien kennenlernte von den Gästen her. Fast nur junge gebildete Leute, die sich Englisch unterhielten, Bier tranken und sich die nicht gerade billigen Gerichte hier leisten konnten. Die Leute waren eher europäisch gekleidet – ganz modernes Publikum in dieser IT-Stadt
Neue Erfahrung: zum Bestellen, muß man sich anmelden, kriegt Zugang und bestellt selbst Getränke und Essen wie im Online Shop. Bezahlen tun wir Europäer bar, alle Inder mit dem UPI (Phone Pe) – Code, beep, fertig.









Abends verabredeten wir uns mit einem alten Bekannten aus Bangalore und seiner Frau. Aber es war schwierig etwas zu finden, wo man drin und draußen sitzen konnte und Bier bekam. Ich fand das Essen überteuert, überall liefen die schrecklichen Ventilatoren obwohl es recht kühl war. Es war von der Musik her viel zu laut, um sich zu unterhalten, man ignorierte auch unsere wiederholte Bitte, sie leiser zu drehen, obwohl außer uns nur noch ein anderes Paar in unserer Nähe saß,die sich unterhalten wollten. Also blöd gelaufen dieser gemeinsame Abend. Schade.
Wir strichen das Programm Sightseeing, da einfach immer viel zu viel Verkehr war. Ich fahre doch nicht stundenlang durch die Stadt, um einen Palast oder ähnliches anzuschauen.
Also trieben wir uns in den benachbarten Gassen herum, was viel interessanter war und machten Sozialstudien in Bobs Bar.
Und zwischendurch genossen wir unsere großzügige Unterkunft, wenn wir müde waren. Perfekt. Schauten auch schon tagsüber nach einem geeignetem Restaurant, dass unsere „schwierigen Anforderungen“ erfüllte, wurden fündig und hatten einen schönen Abend.
















Dann gab es Probleme mit der Kreditkarte der DKB, die uns ganze Zeit in Kerala immer mit ihrem Geratter beglückt hatte, aber die Banken hier wollten uns keine 20.000 geben und nach dem Korrigieren mit nur 10.000 war die Karte blockiert.
Letzter Tag: Gepackt hatten wir schon, Gepäck stand unter. Erstmal das Geldproblem lösen.
Kein Moneychanger in unserer Ecke, recherchierten und liefen bis zur Metrostation. Wechseln klappte, dann die DKB Karte nochmal prüfen, diesmal andere Bank, gleich nur 10.000 und dann die Erlösung: es ratterte – Karte war ok !
Den Nachtbus hatten wir online gebucht. Ca. 22 Uhr sollten wir an der Agentur sein. Ich dachte an die verstopften Straßen gegen Abend, wir bestellten bei Uber ein Tuk Tuk statt einem Auto und fuhren gegen 16 Uhr weg. Lief super. Angekommen, neue Überraschung. Uber bucht normalerweisen bei mir ab, aber diesmal nicht, der Tuktuk Fahrer wollte cash. Dann sah ich erst die Benachrichtigung von Uber, dass ich diesmal cash zahlen sollte.
Wir stellten das Gepäck in der Agentur ab und hielten Ausschau nach einem geeigneten Platz für 4 Stunden. Meinem Trüffelnäschen folgend entdeckte ich ein Bar Restaurant, was mich sehr ansprach, erinnerte mich an ein Wiener Kaffeehaus. Nette Kellner, Bier, gutes Essen, Toilette ok, saßen prima – war ein Volltreffer!
Um 20 Uhr liefen wir zur Agentur und warteten noch elende 3 Std. bis unser Bus endlich in der Stadt alle Mitfahrer eingeladen hatte und vorbei kam. Trotzdem ein neues Erlebnis: breites sauberes Liegebett mit Platz für den kleinen Rucksack im Fußbereich – echt deluxe – AC, aber moderat. Nicht wie in Thailand auf Gefriertemperatur.








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